Das PC-ABC: Die Controller

Die Controller des Rechners waren früher auf einer eigenen Steckkarte beherbergt, sind jedoch mittlerweile fester Bestandteil jedes Mainboards. Sie steuern den Datenfluss zu Festplatte(n), Floppy-Laufwerk(en) oder weiteren Peripheriegeräten. Angeschlossen werden die Geräte an einer 40- (Festplatte) oder 30-pin (Floppy) breiten Steckerleiste über ein entsprechendes Flachbandkabel. Diese Kabel weisen bei Festplatten meist 3 Anschlussmöglichkeiten auf. An einem Ende für den Controller, die übrigen beiden für die Festplatten. Die Festplatten müssen, damit sie richtig angesteuert werden, korrekt als Master und Slave gejumpert werden. Die Master-Festplatte sollte stets am Ende des Kabels sitzen. Nur von dieser kann der Rechner später booten. Manchmal (kommt zum Glück mittlerweile nur noch selten vor) ist es gar nicht oder nur in einer bestimmten Master/Slave-Kombination möglich, Festplatten unterschiedlicher Hersteller zur Arbeit miteinander zu überreden. Bei den Floppy-Laufwerken ist das Laufwerk, welches am Ende des Kabels angeschlossen ist, das Laufwerk A, dies lässt sich bei modernen Rechnern jedoch auch im BIOS noch ändern.

Konnten bei den Standard-Festplatten-Controllern, nach der Bauart der Festplatten auch IDE-Controller genannt, nur zwei Festplatten angeschlossen werden, so können es bei den derzeit aktuellen enhanced IDE-Controllern bis zu vier Geräte unterschiedlicher Art sein, so z.B. CD-ROM-Laufwerke, ZIP-Laufwerke, o.ä..

Man erkennt einen eIDE-Controller daran, dass er zwei 40-pin-Steckerleisten hat, an die je zwei Geräte angeschlossen werden können. Diese Geräte müssen, genau wie bei Standard-IDE-Controllern, als Master und Slave konfiguriert werden. Gebootet werden kann nach wie vor nur vom Master-Device des ersten Anschlusses.

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