Das PC-ABC: Der Drucker

Auch im Zeitalter der Bits und Bytes möchte man seine Arbeit doch immer mal wieder in Form eines Stück Papiers in seinen Händen halten. Hierzu ist ein Drucker vonnöten.

Entscheidungskriterien beim Kauf sollten folgende sein:

  • Anschaffungspreis
  • technische Daten
  • laufende Kosten und
  • Handhabung.

Bei allen Punkten spielt das Konstruktionsprinzip des Druckers die entscheidende Rolle. Nadel- Tintenstrahl- oder Laserdrucker? Nadeldrucker sind nur noch bei einigen ganz speziellen Einsatzgebieten empfehlenswert, dort, wo z.B. Formulare mit Durchschlägen bedruckt werden müssen. Für den "normalen" Anwender stellt sich in der Regel nur die Frage, ob Tintenstrahl- oder Laserdrucker.

Vorteile und Nachteile haben beide Konstruktionsprinzipien. Ein Tintenstrahldrucker bietet die Möglichkeit des Farbdrucks, was bei einem Laserdrucker erst in Preisregionen möglich ist, die für den Heimanwender in der Regel unerschwinglich sind. Den Nachteil von verlaufender Tinte versuchen die unterschiedlichen Hersteller mit den verschiedensten Technologien zum Teil schon sehr wirkungsvoll zu unterdrücken, bei einem Laserdrucker gibt es dieses Problem jedoch erst gar nicht.

Eine noch immer weit verbreitete Meinung ist die, dass ein Laserdrucker im Unterhalt erheblich teurer sei als ein Tintenstrahldrucker. Dies trifft jedoch nur teilweise zu, in einigen Fällen ist es aber völlig falsch. Hierzu muss man wissen, dass früher bei Laserdruckern stets Toner und Belichtereinheit zusammen ausgetauscht werden mussten, was mit Kosten zwischen 250 und 450 DM zu Buche schlug. Mittlerweile haben jedoch viele Hersteller diese beiden Komponenten getrennt, und die Belichtereinheit muss nur selten oder sogar gar nicht ausgetauscht werden. Diese Drucker sind einem Tintenstrahldrucker in den Verbrauchskosten immer deutlich überlegen. Je mehr gedruckt wird, desto sinnvoller ist die Anschaffung eines solchen Druckers.

Ein weiteres Kriterium ist noch das allgemeine sowie das Papier-Handling: Wie werden Tintenpatronen oder Toner ausgetauscht, welche Papierstärken verarbeitet der Drucker, ist Duplexdruck möglich, verfügt der Drucker über einen separaten Einzelblatteinzug?

Viele der derzeit auf dem Markt befindlichen Drucker sind sogenannte GDI-Drucker. Um Kosten zu sparen, sind diese nur mit einem Minimum an Speicher ausgestattet und nutzen unter Windows den Arbeitspeicher des Rechners mit, von dem ja heutzutage in der Regel genug vorhanden ist. Mit diesen Druckern kann man jedoch, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht aus DOS heraus drucken.

Beim Kauf eines Druckers sollten Sie übrigens berücksichtigen, dass im Lieferumfang fast aller Drucker das Druckerkabel nicht enthalten ist, was unserer Meinung nach dem Kauf eines Autos ohne Räder entspricht.

<Diskettenlaufwerk | PC-ABC | Festplatten>