Das PC-ABC: Die Maus

Das mit Abstand derzeit wichtigste Eingabegerät eines PC's ist derzeit die Maus. Um so erstaunlicher ist, dass diese eine der preiswertesten Komponenten beim Kauf eines Rechners ist. Eine billige No-Name-Maus gibt es schon für unter 10 DM, Markenmäuse mit allen Schikanen sind für ca. 70 - 100 DM zu haben. Es gibt Mäuse für den seriellen und den PS/2-Anschluss.

Die Bewegungen der Maus werden über eine an der Unterseite der Maus angebrachte Kugel an einige mechanische oder optische Sensoren weitergeleitet, welche die elektrischen Impulse erzeugen, welche dann an das Mainboard weitergeleitet werden. Am weitesten verbreitet ist die Kombination von mechanischen und optischen Sensoren, es gibt jedoch auch rein optische Mäuse.

Der Unterschied zwischen No-Name- und Markenmäusen ist in der Regel die Haltbarkeit, mittlerweile warten Markenmäuse jedoch auch mit einer Reihe von Zusatzfeatures auf, deren Nützlichkeit jeder letztendlich selbst beurteilen muss. Diese Features reichen von bloßem Design über ergonomische Form bis zu einer Reihe von Zusatztasten und/oder -rädern, die oftmals über eine spezielle mitgelieferte Software frei programmiert werden können. So kann man auf diese Zusatztasten z.B. die Funktionstasten der Tastatur programmieren oder sie mit häufig genutzten Windows-Funktionen belegen.

Hat man die Maus an den Rechner angeschlossen, so funktioniert diese erst dann, wenn auch der zur jeweiligen Software passende Maustreiber geladen wurde. Hierbei ist es meist egal, ob die Maus an einem seriellen Anschluss oder an einem PS/2-Anschluss hängt. Der Maustreiber scannt alle Anschlüsse und arbeitet dann mit der gefundenen Maus. Der PS/2-Mausanschluss muss fast immer erst über das BIOS des Rechners aktiviert werden. An dieser Stelle übrigens ein kleiner Tipp: Ist man bei der Installation neuer Hardware auf der Suche nach freien Interrupts, so kann man bei Verwendung einer seriellen Maus im BIOS den PS/2-Mausanschlusss deaktivieren und umgekehrt. Ist jedoch im BIOS fast stets aufgeführt, welchen Interrupt die seriellen Schnittstellen belegen, so ist dies eigentlich bei dem PS/2-Mausanschluss nie der Fall. Der PS/2-Mausanschluß belegt den Interrupt 12. Auch im Windows-Gerätemanager ist dies oftmals die Problemlösung. Bei aktiviertem PS/2-Mausanschluß ist der Interrupt 12 einfach nicht zu nutzen, obwohl man nicht sieht, dass irgendein Gerät diesen belegt.

Mäuse, die nach längerer Nutzung plötzlich nicht mehr korrekt funktionieren, sind meist einfach verschmutzt. Staub sammelt sich gerne zwischen Kugel und Sensoren. Nach einer kurzen Reinigung mit einem (nicht zu) feuchten Tuch funktioniert die Maus wieder einwandfrei.

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