Das PC-ABC: Die Tastatur

Ein kurzes Kapitel, denn grundlegende Unterschiede gibt es lediglich in Bezug auf die Anschlussvarianten und in der Bauart. Bis vor wenigen Jahren erfolgte der Anschluß der Tastatur an den PC üblicherweise über einen DIN-Stecker, mit Einführung des ATX-Mainboard-Formates erfolgt dieser auch, genauso wie bei der Maus, über einen sogenannten PS/2-Stecker.

Was die Bauart der Tastatur angeht, so werden, sehr zum Bedauern vieler Anwender, fast ausschließlich noch Folientastaturen hergestellt, bei denen der Anschlag auf die Taste, wie der Name schon sagt, über eine leitende Folie an den PC weitergegeben wird. Diese Tastaturen sind, wenn sie von einem namhaften Hersteller gefertigt werden, ebenso langlebig wie die aussterbende Variante mit Mikroschaltern unter den Tasten. Diese wird von einigen Anwendern wegen ihres Gefühls beim Tippen noch bevorzugt, ist aber nur noch sehr schwer zu besorgen, und meist auch unverhältnismäßig teuer.

Beim Anschluss der Tastatur an den Rechner gibt es kaum etwas zu beachten, wissen sollte man nur, dass die Belegung der Tastatur so lange der amerikanischen Standardtastatur entspricht, bis ein anderer Tastaturtreiber geladen wird. Verändert man also z.B. Einstellungen im BIOS des Rechners, so arbeitet man immer mit der amerikanischen Tastatur, bei der unter anderem das ‚Y' und das ‚Z' vertauscht sind, da ja der Tastaturtreiber frühestens mit dem Starten des Betriebssystems geladen werden kann.

Arbeitet man übrigens mit einer noch recht seltenen USB-Tastatur, so muss man dies auch im BIOS des Rechners anmelden, was mitunter schwierig sein kann, wenn man keine andere Tastatur zur Hand hat.

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